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Oase

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Die Oase ist eine Besinnungspause mit biblischem Impuls jeweils am letzten Mittwoch des Monats von 12.15 Uhr bis ca. 13.15 Uhr in der reformierten Kirche.

Leitgedanke 2021

«Solus Christus» (allein durch Christus)



Das aber ist das ewige Leben: dass sie dich, den einzig wahren Gott, erkennen und den, den du gesandt hast, Jesus Christus.
Johannes 17, 3


SOLA FIDE (allein durch Glaube), SOLA GRATIA (allein durch Gnade), SOLA SCRIPTURA (die Schrift allein), SOLUS CHRISTUS (allein durch Christus)
Alle vier reformatorischen SOLI antworten im Chor auf die Frage: Wie erlangen wir Menschen das Heil? Antwort: Wir bekommen das Heil geschenkt, gratis.
Weder können wir es uns verdienen noch müssen wir etwas dafür bezahlen. Wir empfangen es allein durch den Glauben und vermittelt wird es uns durch Christus wie er in der Schrift bezeugt ist. Da braucht es keine Pfarrer, keinen Papst, keine Heiligen und auch keine Engel.
Wie Christus das Heil für uns erwirkt hat und wer dieser Christus für uns ist, darüber werden wir in den Oasen 2021 miteinander ins Gespräch kommen.

Hier die Liturgie mit Besinnung und Liedern zum Mitsingen:



Eingangswort


Das aber ist das ewige Leben: dass sie dich, den einzig wahren Gott, erkennen und den, den du gesandt hast, Jesus Christus.
Johannes 17, 3


Gebet


Guter Gott,
Du hast für uns einen Garten gepflanzt voll mit Früchten und Gemüsen schön und begehrenswert.
Hilf uns, dass wir ihn pflegen und bewahren und die Früchte mit Dankbarkeit geniessen.

Du hast das Leben in Abhängigkeiten geschaffen. Alles ist zueinander in Beziehung und aufeinander angewiesen.
Hilf uns, nicht nur zu nehmen, sondern unseren Teil an Hingabe zu leben, damit sich das Gesicht der Erde immer wieder erneuern kann.

Als Menschen und Teil der Schöpfung sind wir angewiesen auf Nahrung für Körper und Seele.
Hilf uns, unseren Hunger zu stillen. Gib uns unser tägliches Brot. Gib uns Nahrung zum Aufbau des Körpers, und deine Zuneigung als Balsam für die Seele.

Als Menschen gibst du uns eine grosse Verantwortung mit, unseren Teil dazu beizutragen, dass die Welt für alle wohnlicher wird.
Lehre uns einen gerechten Umgang mit den Früchten der Schöpfung. Weise uns Wege zu einer fairen Verteilung der Lebensmittel. Wehre unserer Gier nach Überfluss durch Ausbeutung.

Du weisst, dass wir hier immer wieder an Grenzen des für uns Machbaren stossen.
Lass uns nicht aufgeben, und dort, wo wir nicht weiterwissen: Gib uns das Vertrauen, dass du uns in Jesus Christus mit deiner Liebe nahe bist, als Weg, Wahrheit und Weisung zum Leben.

Du lädst uns ein, an deinem Tisch Platz zu nehmen.
Zeige uns, was diese Einladung bedeutet. Hilf uns, das zu geniessen, was du uns auftischst. Lass uns Christus zum Brot des Lebens und zur Lebenskraft werden. Lass uns schöpfen aus der Tiefe unserer Seele von dem lebendigen Wasser, welches du uns versprichst.
Amen

Lied: Meine Hoffnung und meine Freude


Meine Hoffnung und meine Freude,
meine Stärke, mein Licht,
Christus, meine Zuversicht,
auf dich vertrau ich und fürcht mich nicht,
auf dich vertrau ich und fürcht mich nicht.

O ma joie et mon espérance,
Le Seigneur est mon chant.
C’est de lui que vient le pardon.
En lui j’espère, je ne crains rien.
En lui j’espère, je ne crains rien.

Begleitung zum Mitsingen

Aufnahme aus Taizé © Ateliers et Presses de Taizé, 71250 Taizé, Frankreich

Schriftlesung



Römer 6, 4 und 5

Wir wurden mit Christus begraben durch die Taufe auf den Tod, damit, wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt worden ist, auch wir in der Wirklichkeit eines neuen Lebens unseren Weg gehen.
Wenn wir nämlich mit dem Abbild seines Todes aufs Engste verbunden sind, dann werden wir es gewiss auch mit dem seiner Auferstehung sein.

Stille



Kurzbesinnung



Israel entstand aus einem Verbund von Stämmen, die mit ihren Herden im Raum Palästina lebten. Die Geschichten ihres Zusammenwachsens und ihre gemeinsamen Mythen finden wir in den Büchern Mose, Josua, Richter und Samuel, vergleichbar mit dem Zusammenwachsen unserer Kantone mit dem Mythos Tell.
Die Verehrung des Gottes Jahwe bildete die gemeinsame Mitte. Neben den Städtern im Süden machten den Stämmen Israels die ursprünglichen Bewohner der Gebiete und raubende Horden aus der Wüste sorgen. Zur Verteidigung und zum Schutz der einzelnen Zeltlager und Dörfer mussten sich immer wieder einzelne Stämme zusammenraufen, um gemeinsam gegen die Eindringlinge vorzugehen oder weitere Eroberungen zu sichern. Dazu brauchte es Anführer auf Zeit, die sogenannten Richter. Schon diese wurden von Gott selbst erwählt. Der Ruf nach einem König über Israel wurde aber lauter, weil die benachbarten Völker durch ein dauerhaftes Königtum den Israeliten gegenüber überlegen schienen. Die kritischen Stimmen gegen ein Königtum kamen vorwiegend aus der Priesterschaft, denn Gott allein ist König über Israel. Daher konnte nur Jahwe selbst dem König die Legitimation als sein Stellvertreter geben. Die Samuelbücher beschreiben diese Geschichte des sich bildenden Königtums in grandiosen Erzählungen. So beruft Gott den Propheten Samuel, um den stattlichen und charismatischen Saul zum ersten König über Israel zu salben. Der Same für den «Gesalbten», den «Messias» oder eben den «Christus» war gelegt. WS

Christus ist auferstanden! - so tönt es in jeder Osternacht und am Morgen danach, wenn die frohe Botschaft von der Auferstehung Christi verkündigt wird. Die Auferstehung Christi ist die Geburtsstunde der Christenheit: Wäre Jesus nicht auferstanden, hätte kein Hahn mehr nach ihm geschrien. Seine AnhängerInnen wären zurückgekehrt in ihre alten Leben, überzeugt, einem falschen Messias aufgesessen zu sein, und das wär’s gewesen. Doch Jesus stand von den
Toten auf. Was, der ist gar nicht tot?
Was es mit der Auferstehung Jesu historisch auf sich hatte, bleibt unfassbar. Auch seine AnhängerInnen konnten es nicht fassen. Aber es hat sie vollkommen verwandelt und es hatte unglaubliche Folgen: Aus Angsthasen wurden Mutige und aus Verzweifelten Verkündiger. Aus geflüchteten Einzelnen wurde eine solidarische Gemeinschaft und eine
weltweite Bewegung.
Nicht solus Christus! Juden und Griechen, Herren und Sklaven, Frauen und Männer wurden «eins in Jesus Christus» (Gal 3,28). Und die Überzeugung wuchs unter ihnen: Nicht Christus allein ist auferstanden. Sondern wir alle sind mit ihm auferstanden. Unser «alter Adam» bzw. unsere «alte Eva» ist mit ihm gestorben und mit ihm sind wir auferweckt worden zu einem neuen Leben als Kinder Gottes. So sagt es Paulus z.B. in Röm 6.
Und was heisst das für Sie?

28. April, Christus, Gottes Sohn «Ich habe dich heute gezeugt!», Psalm 2, 1 - 7
26. Mai, Jesus wird zum Christus, «Du bist mein geliebter Sohn.», Markus 1, 9 - 11
30. Juni, Bekenntnis des Petrus, «Du bist der Christus!», Matthäus 16, 16
28. Juli, Das Geschenk Christi, «Gnade und Wahrheit» , Johannes 1, 17
25. August, Glaube und Zweifel, «Von dem da wissen wir, woher er ist.», Johannes 7, 27
29. September, Auferstehung, «Damit ihr glaubt.», Johannes 30, 31
27. Oktober, Verkündigung, «Paulus lehrte über Jesus Christus», Apostelgeschichte 28, 31
24. November, Berufen, «Knecht Christi», Römer 1, 1
8. Dezember, Gerechtigkeit Gottes, «Durch den Glauben an Jesus Christus», Römer 3, 22
29. Dezember, Vorbild, «Wie Christus euch angenommen hat», Römer 15, 7

Lied: Sei unser Gast


Begleitung zum Mitsingen

Tischgebet


Grosser Gastgeber, wir danken Dir für Deine Güte und für alle Freundschaft, die uns trägt. Wir danken Dir für Luft und Erde, für das Brot, das Wasser und den Wein. Segne die Gaben, die wir als Zeichen Deiner Gegenwart und Kraft miteinander teilen und lass uns in Dir verbunden sein mit allen Geschöpfen dieser Erde.
Aus Deiner Fülle empfangen wir Gnade über Gnade. Amen

Brot und Gedanken teilen



Schlusslied


Behüte mich Gott. Ich vertraue dir. Du zeigst mir den Weg zum Leben.
Bei dir ist Freude, Freude in Fülle.

Begleitung zum Mitsingen

Aufnahme aus Taizé © Ateliers et Presses de Taizé, 71250 Taizé, Frankreich

Segen


Wir reichen uns gedanklich die Hände.

D'Liebi vo Gott isch eus Chraft zum Läbe.
Gott wird eus beschütze und bewahre.
S'Liecht vo siner Gägewart lüüchted über eus und tuet eus riich beschänke.
Gott lueget uf eus und füllt euses Herz mit Fride
immer wider neu.
Amen

 
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