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Oase

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Die Oase ist eine Besinnungspause mit biblischem Impuls jeweils am letzten Mittwoch des Monats von 12.15 Uhr bis ca. 13.15 Uhr in der reformierten Kirche.

Leitgedanke 2020

«Sola scriptura» (allein durch die Schrift)

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.
(Johannes 1,1)


Gott und sein Wort haben uns Menschen seit wir sprechen beschäftigt. Er scheint alle Sprachen zu verstehen und in jeder erdenklichen Sprache sprechen zu können. Doch die wenigsten Menschen werden seine Stimme in der Form einer gesprochenen Sprache vernommen haben. Mit der Verschriftung der Sprachen stellte sich eine neue Frage: Kann Gottes Wort in Buchstaben festgehalten werden? Wie ist das mit der Bibel? Ist sie Gottes Wort an uns? Sie ist zumindest die heilige Schrift für uns Christen und die Reformatoren meinten, es brauche für die Erkenntnis Gottes und des Evangeliums von Jesus Christus keine ergänzenden und weiterführenden Texte. Die Bibel enthält alles, was für den Glauben nötig ist.

Hier die Liturgie mit Besinnung und Liedern zum Mitsingen:



Eingangswort


Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.
Johannes 1, 1


Gebet nach Psalm 139


Gott, du hast mich erforscht und du kennest mich.
Ob ich sitze oder stehe, du weisst es; du verstehst meine Gedanken von fern.
Ob ich gehe oder liege, du weisst es, mit all meinen Wegen bist du vertraut.
Kein Wort ist auf meiner Zunge, von dem du, o Gott, nichts wüsstest.
Du hältst mich von allen Seiten, du hast deine Hand auf mich gelegt.
Zu wunderbar ist es für mich und unbegreiflich, zu hoch, als dass ich es fassen könnte.
Du hast mein Innerstes geschaffen, hast mich gewoben im Mutterschoss. Ich danke dir, dass du uns so herrlich bereitet hast, so wunderbar; wunderbar sind deine Werke.
Meine Seele kanntest du wohl, mein Gebein war dir nicht verborgen, als ich im Dunkeln gebildet wurde, kunstvoll gewirkt in Erdentiefen.
Deine Augen sahen all meine Tage, in deinem Buche standen sie alle; sie wurden geschrieben, wurden gebildet, als noch keiner von ihnen da war.
Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz; prüfe mich und erkenne meine Gedanken. Leite mich auf ewigem Weg zum himmlischen Ziel. Amen.

Lied: Der Herr, mein Hirte, führet mich (Psalm 23)


1. Der Herr, mein Hirte, führet mich./ Fürwahr, nichts mangelt mir./ Er lagert mich auf grünen Au’n/ bei frischem Wasser hier.
2. Erquickung schenkt er meiner Seel/ und führet gnädiglich/ um seines hohen Namens Ehr/ auf rechter Strasse mich.
3. Geh ich durchs dunkle Todestal,/ ich fürcht kein Unglück dort,/ denn du bist da, dein Stecken und Stab/ sind Tröstung mir und Hort.
4. Den Tisch bereitest du vor mir/ selbst vor der Feinde Schar./ Mein Haupt salbst du mit deinem Öl./ Mein Kelch fliesst über gar.
5. Ja, deine Güte folget mir/ mein ganzes Leben lang./ Und immerdar im Haus des Herrn/ ertönt mein Lobgesang.

Begleitung zum Mitsingen

"Jugend-für-Christus-Chor - Der Herr, mein Hirte, führet mich

Schriftlesung



Jeremia 23, 25 - 29

Ich habe gehört, was die Propheten gesagt haben, die in meinem Namen Lüge weissagen: Ich habe geträumt, ich habe geträumt! Wie lange noch? Haben die Propheten, die Lüge weissagen und die den Trug ihres Herzens weissagen, überhaupt Verstand; sie, die planen, mit ihren Träumen, die sie einander erzählen, meinen Namen in Vergessenheit zu bringen bei meinem Volk, wie ihre Vorfahren meinen Namen vergessen haben über dem Baal?
Der Prophet, der einen Traum hat, soll einen Traum erzählen, der aber, der mein Wort hat, soll treu mein Wort sagen. Was hat das Stroh mit dem Getreide gemein? Spruch des HERRN.
Ist mein Wort nicht so: wie Feuer, Spruch des HERRN, und wie ein Hammer, der Felsen zerschmettert?

Stille



Kurzbesinnung



Die Prophetie ist eine zentrale Textsorte innerhalb der Biblischen Texte. Das prophetische Amt gehört zur jüdisch-christlichen Tradition. Wie unterscheiden wir aber wahre und falsche Propheten?
Ganz simpel könnte man sagen, ein Prophet erweist sich im Nachhinein als echter Prophet, wenn seine Weissagung in Erfüllung geht. So einfach ist es aber nicht, haben doch gerade auch Propheten wie Haggai Eingang in die Bibel gefunden, obwohl ihre Voraussage offensichtlich nicht in Erfüllung gegangen ist.
Ein Prophet eckt an, seine Worte rütteln auf, sind unangenehm, entfachen Brände und zerschlagen Hirngespinste. Sie sind eben wie Feuer und Hammer. Wer vor allem gefallen will und den Mächtigen das sagt, was diese hören wollen, ist bestimmt kein Prophet. So zumindest denkt Jeremia, der selbst gelitten hat an seinem Amt. "Könnt ich doch schweigen und einfach meine Arbeit tun, wie alle anderen, aber nein, ich muss das Wort, das Gott in mich hineinlegt, hinausschreien."
Ich will mir nicht anmassen, Gottes Wort zu kennen, geschweige denn seinen Willen. Und doch ist es unsere Christenpflicht auch das prophetische Amt wahrzunehmen. Wach in die Gesellschaft zu schauen, hinzuweisen auf Unrecht und Entwicklungen, welche der Schöpfung Leid antun. Dies, auch wenn es den Mächtigen nicht gefällt.
Nicht Träume und Visionen sollen allerdings diese Hinweise begründen, vielmehr das Evangelium von Jesus dem Christus, welches wir der Bibel entnehmen. Auch dieses Evangelium haben wir immer nur in Worten von Menschen. Das Wort Gottes haben wir immer nur im Augenblick, wenn es sich in uns ereignet. Wenn wir dies beherzigen, werden wir uns nie in Ideologien verfangen und unsere Prophetie nie absolut setzen. Gott ist und bleibt frei, wie er Mose schon sagte: "Ich bin der, der ich bin." oder "Ich werde sein, der ich sein werde."
Werner Schneebeli

Lied: Sende dein Licht


Begleitung zum Mitsingen

Tischgebet


Grosser Gastgeber, wir danken Dir für Deine Güte und für alle Freundschaft, die uns trägt. Wir danken Dir für Luft und Erde, für das Brot, das Wasser und den Wein. Segne die Gaben, die wir als Zeichen Deiner Gegenwart und Kraft miteinander teilen und lass uns in Dir verbunden sein mit allen Geschöpfen dieser Erde.
Aus Deiner Fülle empfangen wir Gnade über Gnade. Amen

Brot und Gedanken teilen



Schlusslied


Laudate omnes gentes, laudate Dominum.
Laudate omnes gentes, laudate Dominum.

Begleitung zum Mitsingen

Taizé - Laudate omnes gentes

Segen


Wir reichen uns gedanklich die Hände.

D'Liebi vo Gott isch eus Chraft zum Läbe.
Gott wird eus beschütze und bewahre.
S'Liecht vo siner Gägewart lüüchted über eus und tuet eus riich beschänke.
Gott lueget uf eus und füllt euses Herz mit Fride
immer wider neu.
Amen

Oase: Besinnung über Mittag
26.08.2020 um 12:15 Uhr
in der Kirche, Pfrn. Bettina Bartels Details
Oase: Besinnung über Mittag
30.09.2020 um 12:15 Uhr
in der Kirche, Vikarin Annina Stutz Details
Oase: Besinnung über Mittag
28.10.2020 um 12:15 Uhr
in der Kirche, Pfr. Werner Schneebeli Details
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25.11.2020 um 12:15 Uhr
in der Kirche, Pfrn. Bettina Bartels Details
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09.12.2020 um 12:15 Uhr
in der Kirche, Vikarin Annina Stutz Details
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30.12.2020 um 12:15 Uhr
in der Kirche, Pfr. Werner Schneebeli Details
 
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Nächste Anlässe:
Gesprächsgruppe für pflegende Angehörige
Am 11.08.2020 um 09:30 Uhr
im Wöschhüsli, Ursula Jarvis
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SeniorInnen-Treff: Wurst-Essen zu Piano-Klängen
Am 13.08.2020 um 14:00 Uhr
im Ulmensaal, Pfr. Thomas Müller
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Feier nach der Liturgie von Taizé
Am 14.08.2020 um 20:00 Uhr
in der katholischen Kirche, Attilio und Carmela d'Elia
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